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WegWort für die Woche

„Kreuzerhöhung“

Seien wir ehrlich, wer von uns möchte (s)ein Kreuz auf sich nehmen…

Unser Bestreben ist es doch ganz im Gegenteil, glücklich zu leben.

Das ist eine tiefe Sehnsucht des Menschen.

Jeder von uns, wenn auch auf ganz unterschiedliche Weise, sucht sein Glück.

Doch wer möchte nicht der alten Volksweisheit zustimmen: „Glück und Glas – wie leicht bricht das“ ?

Genau das ist die Erfahrung, die wir immer wieder machen müssen.

Immer und immer wieder, früher oder später wird unser Glück durchkreuzt.

Ich denke an Krankheit oder sonstiges Leid, das sozusagen über Nacht über uns hereinbrechen kann.

Ich denke an Misserfolge und persönliche Enttäuschungen.

Ich denke schließlich an den Tod, den eigenen, aber auch an den Tod eines lieben Menschen mit all dem Kreuz der Trauer, des Gefühls des Verlustes, das den Hinterbliebenen aufgeladen wird.

Jeder hat sein Kreuz zu tragen.

Und das passt so gar nicht in unsere Vorstellungen von Leben.

Wir wollen doch unbeschwert leben!

Eine Legende erzählt:

Ein Mann war mit seinem Kreuz unzufrieden und beschwerte sich bei seinem Schutzengel. Der nahm ihn mit in den Himmel und führte ihn in einen großen Raum, der angefüllt war mit lauter Kreuzen. Er dürfe sich ein passendes Kreuz aussuchen. Der Mann nahm dieses und jenes zur Hand. Das eine war zu kantig, das andere zu schwer, das nächste zu groß. Da griff er nach einem Kreuz in der Ecke. Das schien ihm das Beste zu sein. Er drehte es um – und da stand sein eigener Name drauf. Es war sein eigenes Kreuz gewesen.

Die Geschichte sagt uns: Gott bewahrt uns nicht vor dem Kreuz. Nein, jeder hat in seinem Leben sein eigenes Kreuz zu tragen.

Kreuze zwingen uns in die Knie.

Aber Gott mutet keinem ein Kreuz zu, das er nicht tragen könnte, kein Kreuz, dem wir uns mit seiner Hilfe nicht stellen könnten und das wir so – mit seiner Hilfe – auch verkraften können.

Das Brustkreuz unseres Bischofs Stephan, ein Holzkreuz, hat mich von Anfang an angesprochen.

Auf der Vorderseite sind in griechischen Buchstaben die Worte „ΦΩΣ – Phos“ (Licht) und  „ΖΩΗ – Zoe“ (Leben) als Elfenbein-Intarsien eingelassen.

Ich sehe dieses Kreuz als Einladunng: Schau auf das Kreuz Jesu. Da findest du Licht und Leben in jeder Lebenslage.