Die Ordensgemeinschaften

Die Redemptoristinnen

Nach Vertreibung aus ihrem Kloster in Aachen durch die Gestapo und ihrer provisorischen Unterbringung in Geistingen bei Koblenz zogen die Püttlinger Redemptoristinnen 1958 in das neu erbaute Kloster Heilig Kreuz am Rande Püttlingens ein.

Die “Kongregation des Heiligsten Erlösers“ wurde 1732 von Alfonso Maria de Liguori in Scala (Italien) gegründet und schon ein Jahr später erfolgte die Gründung des Frauenordens.

Der Name Ordo Sanctissimi Redemptoris OSsR ist abgeleitet von redemptor, dem Ehrentitel für Christus, den Erlöser. Im Gegensatz zum männlichen Zweig der Redemptoristen, der sich der Mission verschrieben hat, handelt es sich beim weiblichen Zweig des Ordens um eine rein kontemplative Gemeinschaft. Wie andere „Betschwestern“ litten auch die Püttlinger Redemptoristinnen unter Nachwuchsmangel und heute leben noch zwei betagte Redemptoristinnen im Kloster Heilig Kreuz, liebevoll betreut von den jüngeren Nazareth Schwestern, ihren Nachfolgerinnen im Kloster.

Die ersten Redemptoristinnen im Kloster Heilig Kreuz (1960)

Die Nazareth Schwestern

2014 übernahmen die Nazareth Schwestern aus dem indischen Bundesstaat Kerala das Kloster Heilig Kreuz als neues Diozösanzentrum und Hauptsitz ihres Ordens in Deutschland.

Die Gemeinschaft der Nazareth Schwestern vom Heiligen Franziskus wurde 1975 in Kerala, wo heute rund 6 Millionen Christen leben, gegründet.

Mit ihren guten Sprach- und Fachkenntnissen sind die Schwestern außerhalb des Klosters u.a. in der Kranken- und Altenpflege tätig.